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Zur Geschichte

Bild oben: Eine über 2000 Jahre alte Darstellung des Energiesystems mit Toren und Bahnen.


Volkswissen und Volksmund
Impuls-Strömen ist schlicht und einfach die praktische Umsetzung der über Jahrtausende hinweg gesammelten Beobachtungen und Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Energiesystem.

Die "ganzheitliche Psychosomatik" des Impuls-Strömens - also die Zusammenhänge zwischen bestimmten Symptomen (Organen und Geweben), zwischen unterschiedlichen Empfindungen an bestimmten Körperstellen (Energietoren und -bahnen) und den häufig dazupassenden Geisteszuständen (Gedanken und Gefühlen, Vorstellungen und Gewohnheiten) beinhaltet das empirische Volkswissen (gr.: “Empiraia”: Erfahrungswissen), welches bis heute mündlich im sogenannten Volksmund weitergegeben und damit erhalten wurde.

Auch das in vielen Kulturen früher wie heute allgegenwärtige simple „Hand auflegen“, also die sanfte Berührung schmerzender Stellen mit den Händen und Fingern, wird als wohltuend, lindernd und entspannend beschrieben. Die besondere Lösungs-, Energetisierungs- und Entspannungswirkung an bestimmten Körperstellen, im Laufe der Zeit als Energietore erkannt, wurde - weil nützlich und wirksam - ebenfalls als Volkswissen überliefert.

Zeitlose Gültigkeit
Da unsere Energietore und -bahnen, genauso wie unsere Organe, Gewebe und Blutbahnen bei jedem Menschen immer an den gleichen Stellen liegen, sind auch die geistig-körperlich-energetischen Zusammenhänge, Belastungs- und Lösungswirkungen immer ähnlich bis gleich und damit evidenz-basiert (engl. „evidence-based“: auf wiederholbaren Erfahrungen kausaler Zusammenhänge beruhend).

Impuls-Strömen ist daher die praktische Anwendung dieses Volkswissens aus kollektiven Beobachtungen (Empirie) und wiederholbaren Erfahrungen (Evidenz). So wie die Leber zwar von niemandem er-funden aber bereits von sehr vielen an der immer gleichen Stelle ge-funden wurde, so ist auch das Wissen um die Energietore wohl schon so alt wie die Menschheit selbst. Früher wie heute kann jeder Mensch durch Beobachten und Ausprobieren die Energietore an sich selbst entdecken und beim Halten ihre entspannende und aktivierende Wirkung erfahren.

Schriftliche Hinweise
Das Volkswissen wird bis heute vor allem mündlich überliefert. Die ältesten bildlichen Darstellungen von Toren, Gesten und Griffen wurden auf bereits über 8000 Jahre alten Vasen mit indischen Tänzerinnen gefunden, ebenso in den über 6000 Jahre alten Darstellungen der ägyptischen Pharaonen-Kultur. Die derzeit ältesten uns bekannten schriftlichen Aufzeichnungen über die Energietore und ihre Lage sind über 5000 Jahre alt und stammen aus Tibet. Sie werden in der Bibliothek der Volksweisheiten am japanischen Kaiserhof aufbewahrt.

Im 20. Jhdt entstehen 3 Schulen
Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts entdeckte der Japaner Jiro Murai dieses alte Schriftstück aus Tibet und konnte durch Experimentieren mit den dort aufgezeichneten Toren, durch Halten seiner Finger anhand der Abbildungen von Buddhastatuen (Mudras) sowie durch buddhistische Meditation seine eigene schwere Krankheit überwinden.

Er erforschte die Anwendungsmöglichkeiten der Tore und gründete in den 20er Jahren die Methode „Jin Shin Jyutsu“. Er gab sein Wissen Ende der 40er Jahre an seine beiden Schüler Haruki Kato und Mary Burmeister weiter, wobei letztere JSJ in den 60er Jahren nach Amerika brachte.

In den 70er Jahren entdeckte auch die deutsche Krankenschwester Theresia Rasch-Schaffer auf der Suche nach Linderung ihrer chronischen Schmerzen durch Beobachten und Ausprobieren einige Energietore. Sie experimentierte ebenfalls mit den Anwendungsmöglichkeiten der Tore und fand Jahre später Kontakt zu und Austausch mit Mary Burmeister und Jiro Murais Wissensstand. Sie gründete in den 80er Jahren die Methode „Rang Dröl“.

Im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts entwickelten die beiden Rang Dröl Lehrtrainer Arthur Nausner und Wolfgang Url auf der Basis der bestehenden Methoden und aufgrund weiterer wichtiger Wissensquellen, philosophischer und wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen die Philosophie, Struktur und Anwendung des "Energietore haltens" weiter.

Anfang des neuen Milleniums gründeten sie das "Europäische Forum für Impuls-Strömen" (EUFIS), einen Förder- und Bildungsverein mit dem Ziel, dieses weiterentwickelte, umfassende Volkswissen öffentlich leicht zugänglich, anwend-, lern- und lehrbar zu machen.

Unterschiede zwischen den 3 Traditionen
JSJ, Rang Dröl und Impuls-Strömen unterrichten gleichermassen das Torwissen und deren Anwendung, unterscheiden sich jedoch wesentlich hinsichtlich
- der Art und Anzahl ihrer Wissensquellen,
- ihrem Gesundheitsmodell und Menschenbild,
- der praktischen Anwendung an sich selbst und anderen
- des Lern- und Lehrangebotes sowie
- der möglichen Berufschancen.

Philosophisches Erklärungsmodell
Was die Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Energiesystem betrifft, bezieht sich Impuls-Strömen auf das übereinstimmende Wissen der großen alten Kulturen, darunter vor allem auf die inzwischen über 2500 Jahre alten und erprobten Erkenntnisse aus der buddhistisch-geisteswissenschaftlichen Erforschung des menschlichen Bewusstseins und Energiesystems.

Gesundheits- und Menschenbild
Das Menschenbild ist bei Impuls-Strömen immer qualitätsbetont und bezieht sich auf die uns innenwohnenden Qualitäten und guten Absichten, welche erst durch Unklarheit bzw. fehlende Information zu Schwierigkeiten und Belastungen - und erst in Folge - auch zu Symptomen führen. Beschwerden und Krankheiten sind daher im Sinne der ganzheitlichen Psychosomatik des Impuls-Strömens keine Fehlfunktionen des Körpers sondern - im Gegenteil - wertvolle, oft exakte Hinweise und Signale dafür, wo viel gute Absicht und Lebenskraft "steckt" und daher blockiert. Ziel ist immer die Freisetzung, Förderung und Stärkung dieser "guten Lebenskraft" (Salutogenese, Resilienzförderung) sowie Erholung und Regeneration.

Praktische Anwendung
Was das Halten der Energietore an sich selbst und mit bzw. an anderen betrifft, so hat sich bei Impuls-Strömen im Laufe der letzten 30 Jahre durch die Praxis der verschiedenen Stile und das intensive Studium der Möglichkeiten eine ganz eigene, besonders sanfte, angenehme und bequeme Form der Anwendung für Anwender wie Empfänger in Alltag und Beruf entwickelt.   

Lern- und Lehrangebot
Vision und Ziel des Europäischen Forums für Impuls-Strömen (EUFIS) ist es, diesen so reichen und nützlichen Schatz an Volkswissen zur Gesundheitsförderung möglichst vielen Menschen möglichst leicht verfügbar zu machen. Neben der Sammlung, Erhaltung und weiteren Erforschung bietet das EUFIS daher als einzige 'Strömschule' ein transparentes und klar strukturiertes Lern- und Lehrsystem an, in dem jede/r Interessierte alle Kurs-, Ausbildungs-, Berufs- und Lehr-Niveaus durch die entsprechende Ausbildung, Praxis und Erfahrung erreichen kann.

Berufsverband
Neben vereinseigenen zertifizierten Lehrgängen und Ausbildungen an professionellen Wirtschafts- und Berufsförderungsinstituten, Fort- und Weiterbildungen für Medizin, Therapie und andere Gesundheitsberufe bietet EUFIS seinen Student/inn/en, Absolvent/inn/en, Profis und Lehrenden darüber hinaus einen gemeinsamen Berufsverband mit vielen Services, regelmässige Fort- und Weiterbildung, professionellen Austausch sowie eine kontinuierliche Qualtitätsentwicklung und -sicherung und Etablierung des Berufsstandes im Rahmen von Wirtschaft und Gesellschaft.

Jüngste Entwicklung
Neben den 3 bestehenden Traditionen gibt es mittlerweile eine wachsende Zahl an weiteren Strömangeboten unter neuen, oft ähnlichen Namen. Die Anbieter/innen sind in der Regel Absolvent/inn/en einer der 3 Strömschulen, spezialisieren sich häufig auf einen bestimmten Bereich des Angebotes oder kombinieren es zusätzlich mit anderen Methoden, eigenen Ideen oder weiteren Angeboten.

Zukünftige Entwicklung:
Der bisher gesammelte und erprobte Erfahrungsschatz des Impuls-Strömens, welcher kontinuierlich wächst und in den EUFIS Kursen und Ausbildungen stets aktualisiert unterrichtet wird, dient auch als Basis für zukünftige Forschung und Entwicklung.

Aufgrund unserer ständig in Veränderung befindlichen menschlichen Erfahrungen (Geist) und ihren immer exakt entsprechenden Wirkungen (Energiesystem, Körper) werden wir nicht nur immer neue Herausforderungen, Belastungen, Symptome und Krankheiten 'kreieren' und entwickeln sondern ebenso neue Erkenntnisse, Zusammenhänge und Lösungen, die zu neuen Einsichten und zu neuen (Volks-)weisheiten führen werden.

Gemeinsam mit all unseren Privatanwendern/innen, Kund/inn/en, Kursabsolvent/inn/en, Profis und Lehrenden sind wir durch unsere Forschung, das Studium, die Dokumentation, Weiterentwicklung, den regelmäßigen Austausch und unsere tägliche praktische Anwendung und Überprüfung in Alltag, beruflicher Praxis, Unterricht und Ausbildung stets am Puls der Zeit und damit bestens gerüstet, um unser stetig wachsendes Volkswissen weiter zu sammeln, zu teilen und damit auch in Zukunft für die selbständige Gesundheitsförderung nutzbar zu machen.

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